In unserem Frischwaren-Automaten: Leckere Fruchtaufstriche

 

Marmelade, Konfitüre, Gelee, Fruchtaufstrich – was ist drin in den leckeren Brotaufstrichen?

Unser alltäglicher Sprachgebrauch definiert den Begriff „Marmelade“ für alle Sorten von Fruchtaufstrichen. Aber eigentlich ist das gar nicht korrekt, denn die EU definiert seit Jahren ganz klar, welches Produkt0 sich im Handel „Marmelade“ nennen darf.

Marmelade:

Nur Fruchtaufstriche aus Zitrusfrüchten dürfen den Namen „Marmelade“ tragen und mindestens 200 Gramm Fruchtstücke, Fruchtmark, Saft und Schale müssen je Kilogramm enthalten sein, darüber hinaus ist nur Wasser und Zucker erlaubt.
Übrigens dürfen alle Händler, die ausschließlich an den Endverbraucher verkaufen, alle ihre Fruchtaufstriche trotzdem Marmelade nennen. Das gilt zum Beispiel für Ware, die auf Wochenmärkten, in Hofläden oder bei Obstbauern verkauft werden, die auch eingemachte Früchte anbieten.

Konfitüre:

Ursprünglich hieß in Deutschland alles „Konfitüre“, was noch klar erkennbare Fruchtstücke enthielt. Nach der neuen EU-Definition aber ist „Konfitüre“ heute der Fruchtaufstrich aus allen anderen Früchten außer eben den Zitrusfrüchten. Das heißt, eingemachte Beeren, Pflaumen, Aprikosen, Äpfel usw. werden grundsätzlich unter dem Namen „Konfitüre“ im Handel angeboten. Der Fruchtgehalt ist ebenso wie bei Marmelade ganz klar geregelt: Bei den meisten Fruchtsorten muss er 250 bis 350 Gramm je Kilogramm Aufstrich enthalten.

Gelee:

Fruchtsaft und Zucker sind die Hauptbestandteile von Aufstrichen mit der Bezeichnung „Gelee“ und. Diese Aufstriche enthalten also keine Obststücke oder Kerne mehr und haben meist eine festere Konsistenz als Marmeladen und Konfitüren.

Das gibt es auch: Konfitüre aus Milch!

In Frankreich heißt die klebrig-braune Creme „Milchkonfitüre“ („confiture de lait“) und ist dort schon längst von Freunden zuckriger Leckereien heißgeliebt.In dieser Milchkonfitüre verstecken sich hauptsächlich gezuckerte Kondensmilch und weiterer Zucker: Der Gesamtzuckergehalt von 73 g je 100 g Konfitüre lässt Zahnärzte gruseln und Süßigkeitenfreunde jubeln.

Liebhaber genießen die Milchkonfitüre oder „Caramel“ gern auch pur, direkt aus dem Glas gelöffelt. Sonst eignet sich des Fanzosen Lieblingsprodukt als Brotaufstrich, zu Waffeln, Obst, Joghurt, Eis oder auch als Backzutat, z. B. für Torten. Auch warm kann man die Milch-Zucker-Creme auf Desserts genießen.

Ein Rezept, mit dem Sie die leckere Milchcreme selbst herstellen können, finden Sie in unserem Rezepte-Bereich!

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